Spätsommerlicher Sonntagsspaziergang

Spätsommer-Spaziergang

Liebe Leser von deruni.de,

ja ich bin noch da auch wenn es nun schon wieder viel zulange her ist, dass ich von mir hören gelassen habe. Leider sind im Moment die Projektarbeiten an vielen verschiedenen Projekten so zeit intensiv das ich kaum noch dazu komme hier zu Schreiben. Ich war aber auch schon nah dran diesen Blog aufzulösen und zu schließen, denn was bringt ein Blog, wenn man nicht aktuell berichten kann.

Ich habe mich aber anders entschlossen und diese Seite neu zu definieren bzw. auszurichten. Das heißt ich werde hier ab 2014 den Blog so ausrichten, dass ich mich hier vorwiegend mit meinem Hobby der Fotografie beschäftige und auch einige Projektvorstellungen nach deren Abschluss hier tätigen werde. Auch wird es hin und wieder einige Private Blogeinträge geben.

Nun aber zum heutigen Artikel. Das letzte Wochenende war noch einmal ein super sonniges Spät-Sommer-Wochenende und ich habe mich also auf Fototour begeben um mal wieder ausreichend frische Luft zu schnappen. Durch viele gute Fotografien auf einer für mich sehr tollen Fotoseite bei Facebook bin ich auf die Idee gekommen, mich mal in unbekanntes Gefilde zu wagen. Es ist schon so, dass ich 37 Jahre in einer Stadt wohne und diese wunderschöne Ecke der Stadt noch nie gesehen habe. Es handelt sich um Poschwitz genauer gesagt um das Poschwitzer Schloss mit Park.

Ich habe mich daher dazu entschieden, diesen Tag wieder mit der Kamera zu begleiten und habe mehr als 100 Fotos geschossen. Natürlich bleibt nach einer gründlichen Sichtung der einzelnen Fotos nur ein Bruchteil derer übrig, die wirklich gut sind und einem gefallen.

Spätsommer-Spaziergang im Botanischen Erlebnisgarten

Meine erste Station am Sonntag war aber der Botanische Erlebnisgarten in Altenburg, dieses Idyll in mitten der Stadt habe ich leider in den letzten Jahren zu wenig besucht. Ich war aber sehr erstaunt wie gut der Garten gepflegt wird, dies ist leider heutzutage nur noch mit privater Unterstützung durch einen Förderverein “Altenburger Botanischer Erlebnisgarten” e. V. möglich, was ich als Schande in diesem Lande finde, da sich dieser Staat zu nix mehr fähig oder willig fühlt für sein Volk und deren glorreicher Vergangenheit zu machen. Aber die Menschen resignieren nicht sondern packen an, das ist hier in diesem Garten erleb- und fühlbar. Ich habe in meiner neuen Fotogalerie natürlich eine Auswahl von Fotos aus diesem wunderschönen Naturparadies inmitten der Stadt für Euch online gestellt.

Meine 2 Station ist nachdem ich wieder zu Hause angekommen bin und mein Auto geschnappt habe, eine für mich wundervolle Ecke in unserer Stadt, die es Wert ist fotografiert und erwähnt zu werden. Das Poschwitzer Schloss mit Parkanlage und Teich ist im Jahre 1580 auf Resten eines Vorgängerbaues aus dem 14. Jahrhundert errichtet worden und gilt als Stammsitz der adligen Gelehrtenfamilie “von der Gabelentz” und als „Geburtsort“ des Skatspieles im Jahre 1813. Ich bin also nun beim Schloss angekommen und muss sagen es ist wie im Märchen zumal gerade Herbst ist und die Bäume ihre verspielte Farbenpracht von Grün über Gelb bis Rot zeigen. Ein Paradies für Fotografen :). Was mich aber geschockt hat und traurig macht, ist das die Nebengebäude – echt altes Fachwerkgebäude und eine Alte Kapelle – wenn man dies so nennen kann dem Verfall preisgegeben wird, nur weil einige Spekulanten sich die Gebäude eingeheimst haben um profit zu machen, ich wäre ja für eine vollständige Enteignung und Aufbau der Gebäude als Kommune bzw. Genossenschaft im Rahmen eines  Fördervereins – “Kunst- und Kultur(hof) Schloss Poschwitz”.

Spätsommer-Spaziergang am Schloss Poschwitz

Auch hier habe ich für Euch wieder eine Menge an Fotos um dieses Anwesen Euch noch etwas näher zu bringen. Meine nächste Station, wir haben es nun schon Nachmittag ist der Haselbacher See, ich bin so ungefähr 10-15 km gewandert und habe dabei ebenfalls Fotos gemacht, zu meinem bedauern aber spielte beim übertragen der Fotos auf den Rechner, mir der Fehlerteufel ein Schnippchen, so dass diese Fotos alle W – wie weg sind. Aber wenigstens war die Wanderung im Herbstlichen Kammerforst und am See wunderbar und ich konnte mich etwas erholen vom Büroalltag. Auch ist es nun endlich der erste Weg zum Training für mein “Großes Abenteuer” welches ich wenn alles klappt – Spenden sind dann erwünscht und nötig im nächsten Jahr starten werde. Dazu aber bald mehr.

Nun bin ich leider schon wieder am Ende meines kurzen Berichtes – achja ich habe Blätter gesammelt – bunte Herbstblätter für die Wohnung-Deko – man gönnt sich ja sonst nix. Ich erlebe gerade eine frühere Zeit wieder, in der wir vom gesammelten Objekten wie Blättern, Eicheln oder Kastanien soviel Bastelspass hatten. Auch hier gibt es natürlich Fotos.

Bis zum nächsten mal Euer uNi

Marco Unverzagt
Über der uNi 54 Artikel
Hallo, mein Name ist Marco auch genannt der uNi. Ich bin ledig und lebe bzw. wohne in der über 1040 jährigen Kaiser-, Residenz- und Skatstadt Altenburg/Thüringen ;-).

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